Grafing und seine Geschichte

Kelten, Römer und Bajuwaren

Römer und Salzstraßen

In der Römerzeit gehörte unsere Gegend zur Provinz Rätien. Allerdings gibt es aus dieser Zeit keinerlei Hinweise auf eine Besiedlung. Der einzige Fund im Stadtgebiet von Grafing ist eine römische Münze. Leider ist der Fundort nicht genau bekannt und die Münze außerdem verschollen.

Nicht weit von Grafing führte jedoch eine Römerstraße vorbei, die die Gegend für internationale Kontakte und einen regen Handel erschloss.

Spuren dieser Römerstraße finden sich im Gebiet des Ebersberger Forstes in west-östlicher Richtung verlaufend: südlich von Schwaberwegen, weiter südlich an Hohenlinden vorbei, über Maithenbeth und Haag.

Im frühen Mittelalter war die Grafinger Gegend bereits dichter besiedelt. Der "Halweg" die alte Salzstraße, auf der das "weiße Gold" transportiert wurde, führte nämlich unmittelbar an Grafing vorbei. Sie überquerte von Südosten kommend nördlich von Griesstätt den Inn und kam über Ramerberg, Rettenbach und Frauenneuharting auch an Grafing vorbei.

Eine weitere Spur läßt sich von Steinhöring aus durch den Ebersberger Forst nach Forstinning und Markt Schwaben verfolgen.