Grafing und seine Geschichte

Grafing im Mittelalter

Grafing und das Kloster Ebersberg

Schenkungen wie die des Grafen Walther von Kling an das Kloster Ebersberg waren damals an der Tagesordnung. Sie waren für den Adel ein probates Mittel, sich die Gunst der Kirche zu sichern. Die Klöster kamen so zu enormem Landbesitz und konnten ihren politischen und wirtschaftlichen Einfluß immer stärker ausweiten.


Das Kloster Ebersberg nach einem Kupferstich von Wilhelm Ertel im "Churbayerischen Atlantis, Zweyter Teil" aus dem Jahr 1705. Quelle: "Der Landkreis Ebersberg, Raum und Geschichte", Herausgeber: Kreissparkasse Ebersberg, 1982, Seite 130.


Die Gebiet von Grafing gehörte im 11. und 12. Jahrhundert zum Besitz des 934 gegründeten Klosters Ebersberg, was für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Ortes sicher nicht von Nachteil war. Klöster hatten immer Bedarf an Baumeistern, Handwerkern und Künstlern.

Mit seiner wachsenden Bedeutung emanzipierte Grafing sich im Lauf der Zeit vom Kloster Ebersberg und kam sukzessive auch zu rechtlicher Selbständigkeit.